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Make Fruit Fair! Petition jetzt unterzeichnen - Helfen Sie uns 10.000 Online-Unterschriften zu erreichen.

6. 6. 2012:

Die Petition zur Regulierung der Einkaufsmacht von Supermärkten wurde bereits von mehr als 8700 EU-Bürger/innen online unterzeichnet.

Am 20. Juni 2012 werden Vertreter/innen der internationalen Make Fruit Fair!-Kampagne gemeinsam mit Südpartnern alle Unterschriften an eine(n) Kommissionsvertreter/in in Brüssel überreichen. Bananen und Ananas eingesperrt in einem umgekippten Riesen-Einkaufswagen werden am Rond-point Schuman die Kommission medienwirksam auffordern, die Supermarktmacht zu regulieren und die negativen Folgen für die Menschen im Süden zu reduzieren.

Renwick Rose, Koordinator der karibischen Kleinbauernorganisation der Windward-Inseln WINFA, wird in Brüssel auf die Sorgen der Kleinproduzent/innen verweisen: Niedrige Bananenpreise und unfaire Konditionen verdrängen diese vom Markt und gefährden ihre Existenz. Iris Munguía, Koordinatorin des lateinamerikanischen Dachverbandes der Bananen- und Agrargewerkschaften (COLSIBA), wird die mehr als 60.000 Plantagen-arbeiter/innen vertreten, die Bananen und Ananas für europäische Supermarktregale produzieren. Die Arbeiter/innen verdienen oft nicht genug, um ihre Familie zu ernähren und ihre Grundbedürfnisse zu befriedigen. Sie leiden unter schlechten Arbeitsbedingungen und dem Einsatz von giftigen Pflanzenschutzmitteln. Ihre Arbeits- und Menschenrechte werden missachtet. Ihre Umwelt wird durch diese Produktionsweise zerstört.

„Wir schätzen, dass mehr als 1,5 Millionen Menschen vom Bananen- und Ananasexport in die EU wirtschaftlich abhängig sind. Ihre Situation hat sich in den letzten Jahren auch durch die Einkaufspolitik der Supermärkte weiter verschlechtert. Wir fordern daher die Konsument/innen, Druck auf Kommissionspräsident Barroso zu machen, damit er sobald als möglich handelt. Wir brauchen die Regulierung jetzt“, fordert Iris Munguía.

„Machen Sie mit, setzen Sie den Link auf Ihre Webseite und informieren Sie Freunde und Bekannte. Unterzeichnen Sie die Petition für eine Neuausrichtung des Wettbewerbsrechtes, um die verheerenden Folgen ungleicher Machtverhältnisse in der Beschaffungskette zu reduzieren. Zusätzlich zu den Online-Unterschriften gibt es übrigens bereits mehr als 3000 weitere auf Postkarten“, erklärt Bettina Burkert, Koordinatorin der Kampagne.

Weitere Informationen zur Petition und zum Unterzeichnen.